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Pressemitteilung 23. April 2010

Pressemitteilung

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks – Interview mit Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (PDF)

Wie ist es um die soziale und wirtschaftliche Lage der 2,1 Millionen Studierenden in Deutschland bestellt? Für Rolf Dobischat, den Präsidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW), zeichnet die neue DSW-Sozialerhebung kein einheitliches Bild. „Man muss nach Gruppen der Studierenden und nach ihrer sozialen Herkunft differenzieren“, sagt Dobischat im Interview. Beispiel Studiengebühren: Sie belasten vor allem Studierende aus hochschulfernen, einkommensschwächeren Familien. Studierende mit diesem sozialen Hintergrund müssen mehr jobben und nehmen häufiger ein Studiengebühren-Darlehen in Anspruch als ihre Kommilitonen aus einkommensstarken, hochschulnahen Milieus. Beispiel Zeitaufwand: Im Schnitt haben Studierende, Studium und Nebenjob zusammengenommen, eine 44-Stunden-Woche. Aber fast jeder Dritte muss mehr als 50 Stunden in der Woche für Studium und Job aufwenden. Weitere Informationen zur Sozialerhebung finden Sie auf unserer Seite unter Pressemitteilungen und unter www.studentenwerke.de.

 

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