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BAföG A-Z

Bafög-Formular

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Adress- und Namensänderung

Adress- und Namensänderungen müssen dem/r zuständigen Sachbearbeiter/in bzw. nach dem Ende der Regelstudienzeit dem Bundesverwaltungsamt mitgeteilt werden. Von dort erfolgt circa vier Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer eine Information über die in Anspruch genommene Darlehenssumme.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Amt für Ausbildungsförderung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen gern bei Fragen zum Ausfüllen der Anträge auf Ausbildungsförderung.

Wer für die Bearbeitung Ihres BAföG-Antrages zuständig ist, erfahren Sie bei der Antragsabgabe. Eine persönliche Abgabe des BAföG-Antrages ist von Vorteil, da in einem ersten Gespräch schon viele Fragen geklärt werden können.

Allgemeine Fragen, Fragen zu Erstanträgen oder zur Daka-Beratung: Heike Raupach
Gebäude 21.12, Ebene 00, Raum 00.07
Tel. 0211 81-13381
raupach@studentenwerk-duesseldorf.de

Persönliche Sprechzeiten
Aufgrund des hohen Antragsaufkommens entfällt vom 01.09.2014 bis 30.11.2014 montags die Sprechstunde.
Dienstag: 13:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 13:00 Uhr
Telefonischen Sprechzeiten

Montag und Donnerstag: 13:00 - 16:00 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr

 

Studierende, die bereits eine Förderungsnummer haben, wenden sich bei Rückfragen bitte ausschließlich an die weiter unten genannte zuständige Sachbearbeiterin bzw. den zuständigen Sachbearbeiter (Ansprechpartner/innen nach Förderungsnummer).

Persönliche Sprechzeiten

Aufgrund des hohen Antragsaufkommens entfällt vom 01.09.2014 bis 30.11.2014 montags die Sprechstunde.
Dienstag: 13:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 13:00 Uhr
Telefonische Sprechzeiten
Dienstag und Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr

Antragstellung

Die Antragsunterlagen sind am Info-Point erhältlich und können auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter www.bafoeg.bmbf.de downgeloadet werden Außerdem können Sie Ihren Antrag unter www.bafoeg-online.nrw.de online stellen.

Für die Beantragung von BAföG müssen Angaben zur eigenen Person, eventuelle Kosten für Miete und Krankenversicherung, aber auch zum Einkommen der Eltern sowie des Ehe- oder Lebenspartners gemacht werden.

BAföG wird von Beginn des Antragsmonats geleistet. Verspätet eingegangene Anträge gelten nicht rückwirkend. Und beachten Sie: Wiederholungsanträge sollten zwei Monate vor Ende des laufenden Bewilligungszeitraumes (in der Regel 12 Monate) gestellt werden. Nur so kann eine kontinuierliche Förderung sichergestellt werden.

Ausbildungsförderung als „Bankdarlehen“

In bestimmten Fällen wird die zustehende Ausbildungsförderung als verzinsliches Darlehen gewährt. Die Studienabschlussförderung wird als finanzielle Hilfe für Studierende gewährt, die nach dem Ende der Förderungshöchstdauer zur Abschlussprüfung zugelassen wurden. Voraussetzung ist, dass die Meldung zur Abschlussprüfung innerhalb von vier Semestern nach dem Ende der festgesetzten Förderungshöchstdauer erfolgte. Ausbildungsförderung wird für höchstens 12 Monate gezahlt.

BAföG-Formulare (PDF)

Für die Beantragung von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) werden folgende Formulare und Unterlagen benötigt:

Die Antragsformulare können Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter www.bafoeg.bmbf.de downloaden.

BAföG-Rechner

Über den BAföG-Rechner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter www.bafoeg-rechner.de können Sie schnell – jedoch unverbindlich – ermitteln, wie viel BAföG Ihnen voraussichtlich zusteht. Jedoch kann der Rechner nicht alle Sonderfälle berücksichtigen.

Maximaler BAföG-Satz

Bei den Eltern wohnend Eigene Wohnung
Grundbedarf 422 Euro 597 Euro
Zuschuss zur Krankenversicherung 62 Euro 62 Euro
Zuschuss zur Pflegeversicherung 11 Euro 11 Euro
Maximale Förderung 495 Euro 670 Euro

Behinderung und BAföG

Das BAföG berücksichtigt die besondere Situation behinderter Studierender durch verschiedene Bestimmungen.

Bei Vorliegen einer Behinderung besteht die Möglichkeit der Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus. Dazu muss die Antragsstellerin oder der Antragsteller im Einzelfall nachweisen, um welchen Zeitraum sich das Studium aufgrund der Behinderung verlängert hat. In der Regel muss ein Attest vorgelegt werden. Wird über die Förderungshöchstdauer hinaus gefördert, wird das BAföG für diese Zeit vollständig als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Fachrichtungswechsel

Die Ausbildungsförderung kann nur weiter gewährt werden, wenn die Fachrichtung aus wichtigem Grund bis zu Beginn des vierten Fachsemesters gewechselt wird. Wichtige Gründe sind: nicht ausreichende intellektuelle, psychische oder physische Fähigkeiten zur Berufsausbildung und -ausübung. Ändern sich Konfession und Lebensphilosophie grundlegend, so gehört dies bei weltanschaulichen Berufen zu den wichtigen Gründen.

Rückzahlung des Darlehens

Die Rückzahlung erfolgt fünf Jahre nach Ablauf der Regelstudienzeit. Die Rückzahlung erfolgt in Raten von mindestens 105 Euro, wobei die Raten vierteljährlich per Lastschriftverfahren eingezogen werden. Die Zuständigkeit für den Darlehenseinzug obliegt dem Bundesverwaltungsamt. Der Tilgungszeitraum beschränkt sich auf 20 Jahre. Bei niedrigerem Einkommen können die Ratenzahlungen auch ausgesetzt werden.

Der maximale Rückzahlungsbetrag für Studierende, die ihr Studium am bzw. nach dem 01. April 2001 begonnen haben, liegt bei 10.000 Euro.

Vermögen

Bei der Antragstellung müssen Ersparnisse und vermögenswerte Anlagen angegeben werden. Aber auch hier gibt es Freibeträge.

Ein Vermögen von bis zu 5.200 Euro zum Zeitpunkt der Antragstellung ist anrechnungsfrei.

Zum Vermögen zählen Kapitallebensversicherungen (zum aktuellen Rückkaufwert), Bau- und Prämiensparverträge (zu 90 % des Geldwertes), Sparbücher, Sparbriefe, Aktien und sonstige Wertpapiere unabhängig von der Laufzeit und Kündbarkeit. Auch höhere Summen auf dem Girokonto zählen zum Vermögen. Schulden werden mit dem Vermögen verrechnet.

Wer sein Vermögen dem BAföG-Amt verschweigt, muss die zu Unrecht bezogene Förderung zurückzahlen, aber dies ist noch das kleinere Übel. Des Weiteren müssen BAföG-Bezieher, die bewusst ihr Vermögen nicht angegeben haben, mit einem Strafverfahren rechnen und selbst, wenn kein Betrug nachweisbar ist, droht ein ordentliches Bußgeld.

Voraussetzungen für die Beantragung

In der Regel sind die erste Ausbildung, der zweite Bildungsweg und eine daran anschließende Ausbildung sowie ein auf einem Bachelor-Studiengang aufbauendes Master-Studium förderungsfähig. Wenn laut Studienordnung ein Praktikum vorgeschrieben ist, wird auch dieses gefördert.

Die Förderungsberechtigung ergibt sich zunächst aus dem eigenen Einkommen und Vermögen, dem Einkommen der Eltern und des Ehe- oder Lebenspartners, das eine bestimmte Grenze nicht überschreiten darf. Darüber hinaus sind für Studierende zum einen die Immatrikulation an einer Universität bzw. Fachhochschule und zum anderen die deutsche Staatsangehörigkeit erforderlich. Für ausländische Studierende ergibt sich ein Förderungsanspruch, wenn einer in § 8 BAföG aufgeführter Status gegeben ist. Es wird keine Ausbildungsförderung gewährt, wenn bei Beginn des Studiums das 30. Lebensjahr bereits vollendet ist, bei Masterstudiengängen gilt eine Altersgrenze von 35 Jahren. Lediglich wenn z. B. der Studierende gehindert war, das Studium eher zu beginnen oder die allgemeine Hochschulreife später erworben hat und direkt danach mit dem Studium beginnt, kann Ausbildungsförderung bewilligt werden.

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