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Qualität und Hygieneaudits

Geschirr

Qualitätssicherung wird bei uns groß geschrieben. Es ist unser Ziel, mit der ständigen Erweiterung des HACCP-Programms (hazard analysis critical control points) bedeutende gesundheitliche Gefahren zu identifizieren, zu bewerten und zu beherrschen. Unser Eigenkontrollkonzept fängt beim Wareneingang an, geht über die fachgerechte Lagerung, die Vor- und Zubereitung, den Transport, bis zur Ausgabe der Speisen. Selbstverständlich werden auch bei der Geschirr- und Raumreinigung und der Abfallentsorgung Maßnahmen zum Schutz unserer Kunden getroffen. Der Begriff Produktionshygiene steht bei uns für kontinuierlich geführte Reinigungs- und Desinfektionspläne und Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung. Ebenso gehören Verhaltensregeln für Mitarbeiter, regelmäßige Schulungen und das Tragen von Schutzkleidung dazu.

Wir pflegen einen konstruktiven Kontakt mit den Kontrollbehörden, wie dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, die unangekündigte Stichproben durchführen, um einen hohen Schutz für Sie zu gewährleisten.

Rückstellproben, die von allen bei uns gefertigten Speisen sieben Tage aufbewahrt werden, ergänzen eine nachvollziehbare und gute Dokumentation der Tätigkeiten.

Desweiteren ist das Studentenwerk Düsseldorf mit dem renommierten Qualitätssiegel des Deutschen Instituts für Gemeinschaftsverpflegung e.V. (DIG), Frankfurt/Main, ausgezeichnet, das als Gütesiegel und Qualitätsnachweis für die Mensen dient. Voraussetzung für die Auszeichnung ist die Übernahme der DIG-Leitlinien, die die Einhaltung verschiedener Kriterien wie Speisenqualität, Umweltbewusstsein, Hygiene und Dienstleistungsniveau für die Gastronomieeinrichtungen vorgeben. Im seit 30 Jahren bestehenden DIG sind rund 80 namhafte Verpflegungs- und Wirtschaftsbetriebe bundesweit zusammengeschlossen.

Ein zukünftiges Ziel ist es, die Verwendung von Geschmacksverstärker und Zusatzstoffen weiter zu reduzieren und möglichst darauf zu verzichten.

Zusatzstoffe

Zu den Zusatzstoffen zählen unter anderem Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.

Geschmacksverstärker sind Stoffe, die einen vorhandenen Geschmack verstärken oder betonen, die jedoch selbst über keinen oder nur sehr wenig Eigengeschmack verfügen. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind, neben Speisesalz, Glutaminsäure (E620) und Glutamaten (E621-E625) sowie Inosinate (E631) und Guanylat (E627), Salze der Ribonucleinsäure. Diese heute sehr gebräuchlichen Zusatzstoffe werden industriell aus einer bestimmten Meerespflanze oder aus den Rückständen der Zuckerrübenverarbeitung gewonnen und Brühen, Gewürzmischungen, Suppen, Soßen, Fertiggerichten, Wurstwaren, Gemüsekonserven, Getränken usw. zugesetzt.

Konservierungsstoffe hemmen das Wachstum von Mikroorganismen, wie Schimmelpilzen, Gärungs- oder Fäulniserregern. Durch diese Wirkung schützen sie die Lebensmittel vor Verderb und machen sie länger haltbar. In Großküchen können kurze Standzeiten, z.B. bei der Ausgabe, nicht vermieden werden. Deshalb müssen, um gesundheitliche Risiken für unsere Kunden auszuschließen, Konservierungsmittel eingesetzt werden. Wir setzen so wenig wie möglich und nur soviel wie nötig an Konservierungsstoffen ein.

TransFair

In unseren Cafeterien bieten wir ausschließlich gemahlenen TransFair-Kaffee an.

Der Faire Handel unterstützt Produzentinnen und Produzenten in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Durch gerechtere Handelsbeziehungen sollen die Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Zum Beispiel decken die festgelegten Mindestpreise und Aufschläge die Produktionskosten und sichern das absolute Existenzminimum. Darüber hinaus kann auch in eine nachhaltige Zukunft investiert werden.

Eier von freilaufenden Hühnern

Frische, Qualität und Abwechslung haben bei uns höchste Priorität und ausgewählte Zutaten machen die Gerichte zu einem Genuss. Aus diesem Grund verwenden wir nur Eier aus alternativen Haltungsformen. Für dieses verantwortungsbewusste Handeln wurde das Studentenwerk Düsseldorf mit dem Tierschutzpreis „Das goldene Ei“der Albert-Schweizer-Stiftung ausgezeichnet. Die internationale Tierschutzorganisation Compassion in World Farming ehrt mit dem Preis Unternehmen, die auf den Einsatz von "Käfigeiern" verzichten und so ein Zeichen gegen die Haltung von Hennen in Legebatterien setzen.

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